Einige Anbieter halten sich noch zurück. Nicht so Motorola: die Firma scheint langsam wieder obenauf zu sein. Mit dem Atrix und dem Bionic zeigen sich zwei neue Modelle auf dem amerikanischen Markt der Smartphones.
Noch nicht ganz klar ist, ob die beiden irgendwann nach Europa herüber schwappen, aber es wäre nicht schlecht. Beide Modelle sind auf der CES noch bis zum 9. Januar zu sehen. Während das Atrix nur für das amerikanische Netz AT&T und das britische Orange bestimmt ist, schlägt Verizon quasi „zurück“. Wir nehmen das Bionic etwas näher unter die Lupe. 4,3 Zoll klingt schonmal nach einem guten Start. Welche Technik, bleibt anscheinend offen. Aufgelöst soll dabei in 960×540 Pixeln, was dann qHD entsprechen würde. Hoffentlich setzt sich das auch wirklich durch.
Das Herz des Bionics ist laut den Amerikanern ein Dual-Core mit jeweils 1 GHz. Der Arbeitsspeicher ist passend dazu mit 512 MB ausgestattet. Auch am festen Speicherplatz kann eigentlich nicht gemeckert werden. Zwar sind nur 16 GB an Bord, können jedoch mit einer Speicherkarte mit 32 GB auf insgesamt 48 GB ausgebaut werden. Das dürfte auch anspruchsvolleren Usern entgegenkommen. Wahlweise kann man auch den kompletten Speicher mit 8 MP-Bildern der rückwärtigen Kamera vollpacken. Wer lieber eine Kamera für Videotelefonie nutzt, der nimmt die VGA-Kamera auf der Vorderseite.
Was uns allerdings dann doch stört, ist, dass wohl Froyo zum Einsatz kommt. Etwas verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Gingerbread und Honeycomb fast nur noch darauf warten, in Smartphones integriert zu werden. Aber gut, man kann anscheinend nicht alles erwarten. Neben dem Dual-Core gibt es aber auch noch zwei weitere nennenswerte Neuheiten beim Motorola. Wobei die eine abzuwarten bleibt, inwieweit sie wirklich eine ist. Denn der Akku soll trotz „alter“ – also aktueller – Technik wesentlich länger halten.
1930 mAh, teilt der amerikanische Hersteller mit. Wenn man nun vergleicht, dass Samsung Galaxy S und iPhone 4 1500 bzw. 1420 mAh haben, kann man an eine ordentliche Akkunutzung glauben. Auch wenn es auf den Fotos nicht den Anschein macht, könnte das Motorola Bionic relativ dick ausfallen. Auch wird die Laufleistung stark davon beeinflusst werden, welches „Netz“ man nimmt. Beim 3G-Standard dürfte der Akku lange halten, während beim LTE-Netz von Verizon, in das sich automatisch eingeklinkt wird, der Akku doch etwas schneller an seine Grenzen kommen dürfte. Allerdings sind die Downloadraten schlanke zehn Mal schneller. Der Preis ist unbekannt.
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