Bridgekameras – klein aber oho

Freunde der Fototechnik und der Fotografie interessieren sich für die Bridgekameras, eine besondere Art des Fotoapparates, den es seit den 80 Jahren gibt. Sie vereinten die Vorteile der Kameras für den professionellen und privaten Gebrauch. Während die Profikameras oft für den Privatgebrauch zu teuer waren und die Privatapparate eine schlechtere Leistung erbrachten, wurde die Bridgekamera als goldener Mittelweg ein beliebtes Stück für Fotografen.

Genannt wurde sie semiprofessionelle Kamera oder auch Prosumer Kamera; üblich blieb aber die Bezeichnung Bridgekamera, die heute weltweit bekannt ist.

Hochwertige Technik zum schmalen Preis

Vor allem nach Einführung der digitalen Fotografie haben viele dieses Hobby wieder für sich entdeckt. Die Eigenschaften der Profikameras werden mit einfacheren konstruktiven Elementen vereint, die kostengünstiger sind. Beispielsweise haben diese Kameras keine Wechselobjektive, sondern ein fest installiertes Objektiv, welches eine große Brennweite besitzt. Auch ist keine Spiegelreflex-Technik eingebaut, sondern ein kleiner Bildsensor.

Die Arbeit mit den Bridgekameras

Zwar können damit keine extrem großen Aufnahmen gemacht werden, doch es gibt auch keine Geräusche und Wackelbilder durch die Spiegelreflextechnik. Die Einstellmöglichkeiten, zum Beispiel für Belichtung und Zoom, werden in klassischer Bauart verwendet. Moderne Bridgekameras sind außerdem mit Videotechnik ausgestattet, und können kurze Videoaufnahmen produzieren. Dafür haben sie wie eine Studiokamera Beleuchtungs-und Mikrofonanschluss sowie Datenspeicher; haben jedoch niedrigere Werte bei Qualität und Bildauflösung.

Vergleich Bridgekamera und Spiegelreflextechnik

Die konstruktiven Unterschiede sind groß. Vergleichstests und Testberichte erleichtern die Auswahl bei den Bridgekameras. Häufige Kriterien bei den Tests sind die Vielseitigkeit der Ausstattung, die Bildqualität und ob diese an Profiqualität heranreicht sowie der günstige Preis.

Die Sieger des Vergleichs

Beim Bridgekamera-Vergleich die Nase vorn hat die Lumix DMC-G3 von Panasonic. Sie bekommt bei Ausstattung und Bildqualität hervorragende 94 bzw. 95%, während die Geschwindigkeit ein wenig hapert und „nur „ mit 86 % angegeben wird. Unter dem Strich weißt sie 92 % auf und gilt als gute Kamera mit prima Auflösung. Nachteilig wirkt sie sich aus beim automatischen Weißabgleich und der Bildqualität im Dunkeln.

Auf Platz zwei landete die Nikon Coolpix P7100. Die Kamera bekommt bei Ausstattung und Bildqualität beste Noten, kann aber mit der Geschwindigkeit dem Preis-Leistungs-Verhältnis nicht ganz oben mitspielen. Insgesamt eine sehr gute Kamera von Nikon.

Den dritten Platz im Ranking hat sich die Canon Power Shot SX 50 HS geholt. Diese kann gute Beurteilungen einfahren, hapert aber ein wenig beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch die Werksausstattung gilt als dürftig.

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