Viel Wahl bleibt einem Hersteller in der Regel nicht: Entweder neue Serien auf den Markt bringen oder die bestehenden Modelle auffrischen. Dell hat sich diesmal für Letzteres entschieden und dem Inspirion R neue Ausstattung gegönnt sowie der Vostro-Serie ebenso neue Spezifikationen zur Verfügung gestellt. Dadurch soll sich insgesamt noch etwas mehr Individualität zusammenstellen lassen.
Die Dell Inspirion R sind laut Hersteller vorwiegend für den privaten Gebrauch gedacht und verfügen nun über die aktuellsten Intel Dual Core-Prozessoren mit der Sandy-Bridge-Architektur. Der Arbeitsspeicher lässt sich je nach Wunsch auf bis zu 8GB ausbauen. Leider stehen lediglich zwei Größen zur Verfügung: 15 und 17 Zoll. Angesichts der großen Auswahl von 25 Covern für entsprechenden individuellen Touch, hätte es ruhig noch wenigstens 13 Zoll vertragen können…

Foto: Dell
Optional kann ein Blu-ray-Laufwerk geordert werden. Dass USB 3.0 zur Basis gehört, ist sehr vernünftig, auch wenn zurzeit noch nicht viele Geräte über 3.0 verfügen. Die integrierte Webcam ist obligatorisch, verfügt aber netterweise über HD-Fähigkeit. Wer etwas mehr Geld zur Verfügung hat und auch häufig unterwegs ist mit dem Notebook, der sollte von vornherein auf den größeren 9-Zellen-Akku vertrauen. So soll bis zu 13h Laufzeit drin sein. Mit dem kleineren Akku mit 6 Zellen sind es „nur“ 9 h, was allerdings immer noch vorzeigbar ist, wenn man andere Akkus als Referenz nimmt.
Die Notebooks der Dell Vostro-Serie sind eigentlich für Firmenkunden im Bereich der Kleinunternehmen und Mittelständler gedacht. Allerdings sehe ich kein Grund, warum nicht auch Privatanwender sich dieser bedienen sollten. Denn hier gibt es zusätzlich neben den 15- und 17-Zollern auch 13 und 14 Zoll. Wie bei den Inspirion R warten hier die Sandy-Bridges auf ihren Einsatz. Wem die hier integrierte Grafiklösung nicht ausreicht, der kann ohne Probleme auch auf Modelle mit externer Grafikkarte vertrauen. Die wird nur dann verwendet, wenn sie auch wirklich gebraucht wird. Das spart wiederum Akkuleistung. Diese beträgt gemäß der Angaben von Dell bis zu 12 h.

Fotos: Dell
Neben dem in Inspirion R schon verwendeten USB 3.0 kommt bei der Vostro 3000-Reihe auch eine Bluetooth 3.0-Schnittstelle zum Einsatz. Die drei größten Notebooks verfügen darüber hinaus über eine Webcam, die 1.080p leisten soll und auch ein Mikrofon, welches störende Umgebungsgeräusche rausfiltern soll. Die Modelle Dell Vostro 3550 und 3750 sollen ab sofort zum Verkauf bereitstehen und 429 beziehungsweise 459 Euro kosten. Außerdem kann man sich zwischen vier Farben entscheiden. Das Dell Vostro 3350 und Vostro 3450 werden erst später erscheinen und 489 und 499 Euro kosten.
Die beiden Inspirion sind ebenfalls ab sofort erhältlich und belaufen sich auf 499 (15 Zoll) und 579 Euro (17 Zoll). Wer jetzt euphorisch wird hier noch ein kleiner Hinweis: Alle Preise der Dell Notebooks verstehen sich als Basispreis, der je nach Ausstattung auch fix in die Höhe schnellen kann. Außerdem sollten die 19% MwSt nicht vergessen werden, die noch nicht einberechnet worden sind.
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