Und wieder erweitert sich die Tabletsparte um einen Hersteller. Packard Bell kann es sich auch nicht nehmen lassen, am Erfolg der Tablets PCs teilzuhaben. Somit gibt es ab Juni auch von PB ein Tablet PC, der vom Namen her auf Unabhängigkeit beruht. Ob das Liberty Pad das halten kann, was der Name verspricht, wird sich dann im Juni zeigen.
Als Herz dient ein Dual Core-Prozessor Tegra 2 von Nvidia. Die beiden 1GHz-Kerne kommen dabei von ARM. Beim Arbeitsspeicher scheinen sich die Quellen noch zurückzuhalten, jedoch kann man davon ausgehen, dass es sich entweder um 512 MB oder 1.024 MB handelt, wie man sie auch in anderen Tablets findet. Als Display haben sich in vielen Tablet PCs 10,1 Zoll etabliert und finden auch im Liberty Tab Anwendung. Weiter löst das Display mit 1.280×800 Pixeln auf.
Allerdings kann via HDMI 1.3 ein Video mit 1.080p auf einen größeren Bildschirm (Monitor oder Fernseher) übertragen werden. Und wenn wir grad beim Display sind, kommen wir auch gleich zur Kamera. Beziehungsweise den beiden. Denn für „normale“ Fotos gibt es auf der Rückseite eine Kamera mit 5 MP. Für ein Selbstporträt nimmt man einfach die Kamera auf der Frontseite, die allerdings nur 2 MP hat. Außerdem kann diese selbstverständlich für Videotelefonie genutzt werden. Es sind zwar noch zwei Monate hin, aber es wäre ganz nett gewesen, wenn die Amerikaner über den internen Speicher aufgeklärt hätten. Denn es wird von Herstellerseite lediglich erwähnt, dass per microSD-Karte der Speicher um 32 GB erweitert werden kann.
Bluetooth ist natürlich onboard und auch Wi-Fi findet im Liberty Tab einen Platz. Packard Bell wird auch eine Variante mit 3G bereitgestellt. Wie viele USB-Ports vorhanden sein werden, ist noch offen, jedoch handelt es sich auf jeden Fall um mehrere. Als Betriebssystem kommt Android 3.0 zum Einsatz. Da Honeycomb eigens für Tablet PCs optimiert wurde, ist dieses nicht weiter verwunderlich. Nett ist auch die Definition der Akkulaufleistung: „Mit bis zu zehn Stunden Batterielaufzeit lässt Sie das Packard Bell Liberty Tab niemals im Stich“. Also zehn Stunden sind bei mir nicht unbedingt niemals, aber wir wollen ja nicht zu kleinlich werden.
Wer sich intensiv mit der Branche der Tablet PCs beschäftigt erkennt von der Ausstattung her auf der einen Seite her keine absoluten Highlights, warum man nun gerade das Liberty Tab kaufen muss, auf der anderen Seite erkennt man die Verbindung zu Acer. Denn das Iconia Tab von Acer ähnelt von den Spezifikationen doch schon stark dem Liberty. Farblich hat der Kunde die Wahl. Entweder er entscheidet sich für Kirschrot oder Perlweiß. Kostenpunkt beim Packard Bell Liberty Tab soll um die 500 Euro liegen.
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