Whirlpool für´s Eigenheim – was sollte man beachten und was kostet die eigene Wellness Oase?

Der Trend das Eigenheim in eine Wohlfühl-Oase zu verwandeln ist ungebrochen, da immer mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht wird. Ein Whirlpool darf nicht fehlen. Die Becken gibt es in unterschiedlichen Dimensionen bzw. mit Ausstattungen und können sowohl in Innenräumen als auch im Garten oder auf der Terrasse installiert werden.

Whirlpool: Worauf ist beim Kauf zu achten?

Ein Whirlpool ist eine Anschaffung für mehrere Jahre, weshalb auf eine hohe Qualität geachtet werden sollt. Dies gilt nicht nur für die Technik und die Verarbeitung, sondern auch welche Ausstattung der Whirlpool hat. Entscheiden Sie vorab, welche Funktionen der Pool haben sollte. Vorab sollten Sie auch planen, wo bzw. welche Liegeflächen es geben sollte und in welcher Höhe diese sein sollten.

Nicht zu unterschätzen sind die Kosten, die der Betrieb von einem Whirlpool nach der Anschaffung mit sich bringt. Hier gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit, weshalb sich nicht nur der Vergleich bei den Anschaffungskosten lohnt, sondern auch die laufenden Kosten im Blick sein sollten. Ein Kostenfaktor ist auch die Wartung und auch mögliche Ersatzteile. Daher sollte auch verglichen werden, wo die Schwachstellen bei einem Modell sind und welche Teile früh getauscht werden müssen.

Wo kann der Pool installiert werden?

Sie können einen Whirlpool sowohl im Freien als auch im Innenräumen aufstellen. Wo der ideale Platz ist, ist von vielen Faktoren abhängig, unter anderem der Größe des Pools und der Stabilität des vorhandenen Untergrunds. Möglich ist auch ein Anbau bei einem im Boden installierten Swimmingpool, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Ein aufblasbarer Whirlpool bietet mehr Flexibilität

Wo kann in der Wohnung ein Whirlpool aufgestellt werden?

Wer bereits beim Neubau eines Hauses plant einen Whirlpool zu installieren, baut diesen häufig im Badezimmer ein. Das Bad muss dann entsprechend größer dimensioniert sein. Mittlerweile wird jedoch der Whirlpool nicht nur in der Familie genutzt auch Freund und Verwandte werden eingeladen, weshalb der Pool durchaus ein Blickfang etwa im Wohnzimmer werden kann.

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Wer für seinen Pool nicht das Bad wählt, muss jedoch bei der Installation auf einige Punkte achten, damit es nicht zu Schäden an der Bausubstanz kommt. Hier gibt es einige bauphysikalischen Tricks, damit der Einbau gelingt.

Zu beachten ist:

  • Dämmung mit hochwertigen Materialien
  • Fenster mit dämmendem Rahmen
  • Deckendämmung

Da vor allem bei der Dämmung nachgeholt werden muss, ist es oft sinnvoller kleine Räume für einen Wellnessbereich mit Whirlpool abzutrennen. Nicht zu unterschätzen ist das Gewicht, das ein Whirlpool hat. Bevor Sie einen Pool in Innenräume stellen, sollte auch die Tragfähigkeit des Untergrunds geprüft sein.

Wie muss der Untergrund beschaffen sein?

Neben der Tragfähigkeit des Bodens, auf dem der Whirlpool steht, ist auch die Beschaffenheit des Untergrunds wichtig.

Als Untergrund geeignet sind:

  • Beton
  • Stein
  • Kies
  • Holz

Durch die unterschiedlichen Materialien stehen sowohl indoor als auch Outdoor unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung den Poolbereich zu gestalten.

Beton ist eine besonders stabile Variante, die eine hohe Tragfähigkeit bietet und sowohl innen als auch für außen geeignet ist. Der Vorteil ist, dass der Bereich später gefliest werden kann und dadurch auch einfach zu reinigen ist. Das hat jedoch den Nachteil, dass der Bereich steriler wirkt, weshalb gerne zu Holz gegriffen wird. Der Pool kann auf stabilen Terrassendielen stehen und auch rund herum mit Holz verkleidet werden. Holz wirkt sich auch in Innenräumen positiv auf das Raumklima in Feuchtbereichen aus, muss jedoch speziell behandelt sein, damit es lange hält.

Im Freiland sind als Untergrund auch Steinplatten oder Pflastersteine geeignet, die verlegt werden. Hier ist jedoch der Aufwand größer, dass der Boden darunter ebenfalls vorbereitet werden muss. Optisch bietet diese Variante jedoch viele Möglichkeiten zur Gestaltung. Wer kostengünstig einen Untergrund schaffen will, sollte zu Kies greifen. Ein Kiesbett ist einfach selbst zu gestalten und die Kosten auch für das Material sind gering.

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Kann ein Whirlpool zu laut sein?

Wer in einem Mehrparteienhaus lebt oder direkt angrenzend zum Nachbarhaus den Garten hat, der sollte auf die Lärmentwicklung der Pumpe beim Whirlpool achten. Grundsätzlich versuchen die Hersteller die Geräte so geräuscharm wie möglich zu machen, was jedoch nicht immer gelingt.

Hier gibt es gesetzliche Vorschriften, wie hoch die Geräuschentwicklung ab 22 Uhr sein darf. In Wohngebieten darf der Lärm, egal ob er von der Pumpe verursacht wurde oder etwa von Partygästen, 50 dB nicht übersteigen. Wenn Sie den Pool daher auch nach 22 Uhr nutzen möchten, sollten Sie vorab klären, wie laut die Pumpe ist. Bei einigen Modellen lassen sich durchaus auch die Pumpen variieren.

Muss ein Whirlpool behördlich genehmigt werden?

Ob ein Pool genehmigungspflichtig ist oder nicht, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Becken mit einem Fassungsvermögen unter 50 Kubikmeter sind in der Regel im Freien nicht genehmigungspflichtig. Es gibt jedoch regionale Unterschiede, weshalb Sie vorher immer beim örtlichen Amt nachfragen sollten.

Bei gemieteten Wohnungen sollten Sie grundsätzlich mit dem Vermieter Rücksprache halten, wenn Sie größere Umbauten planen, die zudem auch eine Veränderung der Wanddämmung mit sich bringen. Hier kann der Vermieter durchaus ein Veto einlegen oder verlangen, dass beim Auszug alles zurückgebaut werden muss.

Genehmigungen sind in der Regel bei Whirlpools einzuholen, wenn diese im Boden eingelassen werden und dafür vorher ein Becken betoniert wird. Bei kleinen Beckengrößen ist dies häufig jedoch nur ein Formalakt.

Planung vor der Umsetzung

Der Whirlpool ist keine kurzfristige Anschaffung, sondern bleibt für viele Jahre am gleichen Standort. Daher ist es wichtig, dass Sie vorab planen, wo der Pool aufgestellt wird. Faktoren wie der Abstand zum Nachbarn und möglicher Lärm sollten vorab eingeplant werden. Auch mögliche Genehmigungen und damit verbundene Kosten sollten Sie vorab kennen. Wer seinen Whirlpool gut plant, hat nicht nur lange Freude damit, sondern kann auch einiges an Kosten sparen.

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